Eine Natursteinmauer im Garten ist ein beliebtes und dekoratives Element. Die Natursteinmauer fügt sich in den Garten und kombiniert den praktischen Nutzen mit einem echten Hingucker im Garten.

Welche Arten von Natursteinmauern gibt es?

Grundsätzlich kann man einen großen Unterschied feststellen: eine Steinmauer mit und ohne Mörtel. Je nach Höhe und Zweck kannst du unterschiedliche Arten von Natursteinmauern bauen. Die Trockenmauer – wie der Name schon sagt – eine Natursteinmauer eben ohne Mörtel. Bei einer klassischen Natursteinmauer wird dagegen Mörtel zur Stabilisierung verwendet.

Trockenmauer

Die Trockenmauer besteht in der Regel aus Bruchsteinen die locker aufeinander gestapelt werden. Direkt beim Bauen können die Steine nach Größe und Form abgestimmt und geschichtet werden. Die Steine halten sich durch das Eigengewicht und die Stabilität erhält man dadurch, dass die größeren Bruchsteine nach unten kommen und die kleineren weiter oben. Zusätzlich verkeilen sich die Steine und größere Fugen kannst du mit Schotter füllen. Oft werden Trockenmauern am Hang gesetzt und leicht Richtung Hang gelehnt. Sicherheitshalber sollte die oberste Schicht mit Mörtel befestigt werden, wenn Kinder im Garten spielen.

Natursteinmauer mit Mörtel

Die Natursteinmauer mit Mörtel ist in sich stabil und kann deutlich höher gebaut werden als eine Trockenmauer. Dadurch kannst du mit einer Natursteinmauer einen Sichtschutz bauen der eine Höhe von zwei Metern erreicht. Sicherheitshalber sollte eine Natursteinmauer, die höher ist als 150 cm nur von einem Fachmann bauen lassen. Bei einer Stützmauer zum Hang hin solltest du eine Drainage einbauen, sodass sich hinter der Mauer kein Wasser staut.

Unterschiedliche Mauerwerksverbände

Das Aussehen eine Steinmauer wird maßgeblich durch den Mauerwerksverband bestimmt. Hier musst du dich entscheiden, ob du eher unregelmäßige, unbehauene Steine haben möchtest oder doch eher zugeschnittene Blöcke verwenden möchtest. Vorgesägte Systemsteine ergeben das regelmäßigste Bild im Verbund.

  • Schichtmauerwerk
  • Wechselmauerwerk
  • Bruchsteinmauerwerk
  • Zyklopenmauerwerk

Welche Steine für die Steinmauer?

Im Prinzip liegt die Wahl der Steine bei dir – und damit auch die Qual der Wahl. Um die Auswahl etwas einzuschränken, kannst du dir die Preise als Kriterium und die Farbe heranziehen.

Oft genutzte Steinarten für die Mauer

  • Granit: Es gehört zu den widerstandsfähigsten Gesteinen und ist in verschiedenen Farben erhältlich.
  • Basalt: Das Ergussgestein hat meist eine dunkle Farbe und wird sowohl für Trockensteinmauern als auch für Mörtelmauern verwendet.
  • Sandstein: Der rechteckige Sandstein hat meist eine helle braun-gelbliche Farbe und hat oft einen mediterranen Charakter.
  • Porphyr: Der feinkörnige Porphyr hat grobe Einsprenkelungen und unterschiedliche Farben.
  • Muschelkalk: Die Muschelkalkvorkommen verteilen sich auf viele Gebiete in Deutschland und das Gestein ist vielfältig einsetzbar.
  • Schiefer: Der Vorteil von Schiefer ist, dass das Gestein nicht veralgt oder vergrünt und sehr witterungsbeständig ist.

Natursteinmauer Kosten/Preise

Was kostet eine Natursteinmauer? Da sich durch viele Faktoren die Kosten sehr unterschiedlich entwickeln ist hier nur eine grobe Schätzung möglich. Mauerhöhe, Länge und ein evtl. Fundament, aber auch die Steinsorte können den Preis beeinflussen. Wenn du die Mauer selber setzt, dann kannst du mit etwa 50-200 Euro pro Quadratmeter Sichtfläche rechnen. Bei einem Fachmann sind die Preise um die 400 Euro/m² durchaus im Normalen.

Unterschiedliche Steinmauern

Natursteinmauer mit Findlingen
Natursteinmauer mit Findlingen
Natursteinmauer im wechselnden  Schichtmauerwerk
Natursteinmauer im Schichtwerk
Natursteinmauer aus kristallinem Stein
Fugenlose Natursteinmauer mit rechteckigen Steinen
Natursteinmauer mit passenden Steinen / Sandstein
Natursteinmauer mit passenden Steinen
Natursteinmauer mit kleinen Steinen
Natursteinmauer mit kleinen Steinen