Die sogenannten Balkonkraftwerke werden in Deutschland immer beliebter. Das Klima schützen und den eigenen Strom zu produzieren und damit die Stromkosten zu senken – klingt sehr verlockend. Jeder der etwas Platz auf seinem Balkon, der Terrasse, auf dem Dach oder im Garten hat, kann seinen ganz persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Das Balkonkraftwerk ist eine Mini-Solaranlage, die mit einem Stecker an das Stromnetz von Haus oder Wohnung angeschlossen wird. Der so produzierte Strom kann unmittelbar für den eigenen Bedarf genutzt werden. Wer also an der Energiewende mitmachen möchte und langfristig den eigenen Geldbeutel schonen möchte, der erfährt hier alles wichtige rund um das Balkonkraftwerk. Informiere Dich noch heute, um morgen mit deiner Guerilla PV-Solaranlage Strom zu erzeugen.

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk ist ein Fotovoltaik-Modul zur Produktion von Eigenstrom. Mit einem Stecker und einem Wechselrichter kannst du den produzierten Strom direkt in die Steckdose einspeisen und erzeugst damit deinen eigenen Strom.

Diese Mini-PV-Anlagen können ganz einfach auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Dach aufgestellt werden und nachhaltigen Strom erzeugen. Im Gegensatz zu den großen Solaranlagen, die man auf Wiesen oder großen Industriehallen sieht, bestehen die Balkonkraftwerke aus einem bis ca. vier Modulen.

Solarzellen, Balkonkraftwerk
Solarzellen eines Balkonkraftwerks

Aus welchen Komponenten besteht ein Balkonkraftwerk?

Im Prinzip bestehen Balkonkraftwerke aus drei Teilen:

  • Solarmodul
  • Wechselrichter
  • Stecker

Der simple Aufbau eines Balkonkraftwerks macht sie so beliebt. Das Solarmodul produziert den Strom, der Wechselrichter wandelt die Gleichspannung aus dem Modul in eine Wechselspannung um und dem Stecker für die Einspeisung. Je nach Standort kommen noch die Halterungen für die Solarmodule dazu.

Wechselrichter einer Solaranlage, Balkonkraftwerk
Mehrere Wechselrichter an der Hauswand

Was macht der Wechselrichter?

Der Wechselrichter wandelt den in der Solarzellen erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom um und speist ihn in das Stromnetz. Neben der klassischen Aufgabe übernehmen moderne Wechselrichter weitere Aufgaben. Sie können die Leistung optimieren, das Netz überwachen, die Ertragsüberwachung übernehmen und bieten Sicherheit.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Das hängt von mehreren Faktoren ab und letztlich muss sich dies jeder selber durchrechnen. Erfahrungsgemäß amortisiert sich ein solches Kraftwerk nach etwa 4 bis 8 Jahren.

Welche Faktoren solltest Du achten: Eigener Strombedarf am Tag, Ausrichtung und Lage der Solarzellen, Strompreis und natürlich der Preis für die PV-Anlage.

Schuko-Stecker oder Wieland-Stecker?

Hier scheiden sich die Geister, ob ein Balkonkraftwerk mit einem gewöhnlichen Schuko-Stecker betrieben werden darf oder wie von dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) festgelegt mit dem sogenannten Wieland-Stecker.

Was kostet ein Balkonkraftwerk?

Je nach Qualität und Ausstattung können die Preise stark variieren. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie listet knapp 80 Anlagen auf, die eine Preisspanne von etwa 300 Euro bis 800 Euro haben für eine Modul-Leistung von 300 W.

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